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Der Shagya-Araber

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In den wesentlichen Merkmalen hinsichtlich Exterieur und Wesen ist der Shagya-Araber dem Vollblutaraber sehr ähnlich. Sein größerer Rahmen und die kräftigeren Knochen unterscheiden ihn jedoch von seinem Vorfahren.

Hervorgegangen ist der Shagya aus der Kreuzung arabischer Hengste mit Lipizzanern, Kladrubern, sowie weiteren Pferden ungarischer Herkunft, mit dem Ziel, kriegstaugliche Pferde für die k.u.k. Monarchie Österreich-Ungarns zu züchten. Die daraus entstandene "Araberrasse", wie sie bis 1978 genannt wurde, wird zumeist mit dem geschichtsträchtigen Bábolna im heutigen Ungarn in Verbindung gebracht.

Der Name dieser Rasse bezieht sich auf einen 1836 importierten Originalaraberhengst mit dem Namen Shagya (er wurde zu einem der wichtigsten Lininenbegründern). Durch akkurate Linienzucht lassen sich einige Stutenlinien noch heute bis ins 18.Jhdt. zurückführen.

 

 

 

Der Shagya-Araber selbst, ein intelligentes, leichtes und elegantes Reit- wie Kutschenpferd (Stockmaß: 150-160cm) bildet, obwohl sehr beliebt und geschätzt, mit einem Zuchtpferdebestand von 2000 Tieren doch eine deutliche Minderheit. An der Qualität dieser Pferde, die sich insbesondere durch Ausdauer, Härte und ihr harmonischs Erscheinungsbild auszeichnen, lässt sich dennoch nicht zweifeln:

Wurde doch 2006 mit dem Sieg des Shagyas Hungares bei der Distanz-WM der Weltreiterfestspiele in Aachen einmal mehr bewiesen, wie leistungsstark und willig diese arabische Rasse ist!

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